Woche 1–4: jeden dritten Tag
Beginnen Sie mit ein paar Stunden, etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem Spaziergang. An den Tagen dazwischen tragen Sie Ihre normalen Schuhe.

Schuhe, die Ihre Füße das tun lassen, wofür sie gemacht sind. Und dabei gut aussehen.
Barfußschuhe kommen dem Barfußgehen so nah wie möglich und schützen dabei trotzdem den Fuß. Sie engen den Fuß nicht ein, heben die Ferse nicht an und schränken ihn in seiner Bewegung nicht ein.
Sie erkennen sie an drei Dingen: einer breiten Zehenbox, null Sprengung und einer flexiblen Sohle.


Ihre Zehen haben Platz, sich auszubreiten. Nichts drückt sie zusammen, und der Fuß kann sich bei jedem Schritt natürlich abrollen.

Ferse und Zehen liegen auf gleicher Höhe. Der Körperschwerpunkt bleibt, wo er hingehört, und der Körper muss keine erhöhte Ferse ausgleichen.

Der Schuh biegt sich mit dem Fuß und behindert ihn nicht. Der Fuß spürt den Untergrund und die Muskeln arbeiten, statt dass eine starre Konstruktion die Arbeit übernimmt.

Die Fußmuskeln arbeiten in Barfußschuhen bei jedem Schritt. Wer sie regelmäßig trägt, stärkt sie, ohne darüber nachzudenken.
Der Fuß bekommt mehr Informationen über den Untergrund, und der Körper kann schneller darauf reagieren. Sie stehen und gehen sicherer.
Die breite Zehenbox respektiert die natürliche Form des Fußes. Sie hilft, eingeengten Zehen, Druckstellen und Ballenzehen vorzubeugen.
Ohne erhöhte Ferse stehen Sie aufrechter und verteilen Ihr Gewicht über den ganzen Fuß.
Wenn der ganze Fuß mitarbeitet, lassen oft Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen nach, die durch Dämpfung und unnatürliches Auftreten in herkömmlichen Schuhen entstehen.
Die Forschung zu Barfußschuhen ist noch jung, aber die ersten Studien sind eindeutig. Menschen, die von herkömmlichen Schuhen auf Minimalschuhe umgestiegen sind, hatten schon nach wenigen Monaten deutlich stärkere Füße. Und in Barfußschuhen standen und gingen sie stabiler als in klassischen Schuhen mit Dämpfung und Fußgewölbestütze.
Das ergibt Sinn. Der Fuß steckt voller Muskeln und Nervenenden. Geben Sie ihm Raum, und er fängt an, sie zu nutzen.

Barfußschuhe sind längst nicht mehr nur etwas für den Wald. Die meisten Menschen tragen sie heute jeden Tag in der Stadt, im Büro, beim Termin und beim Abendessen. Genau dafür entwerfen auch wir sie.
Breite Zehenbox und null Sprengung sind die Basis. Dazu kommt, was Ihnen in der Stadt am meisten auffällt: klares Design, hochwertige Materialien und eine bequeme Einlegesohle für den ganzen Tag. Schuhe, in denen Sie sich wohlfühlen und bei denen niemand merkt, dass Sie Barfußschuhe tragen.
Und wenn Sie in der Natur ganz barfuß unterwegs sein wollen, gibt es unsere Sockenschuhe. Mit ihnen ist der Kontakt zum Boden am natürlichsten.

– für alle, die gesunde und starke Füße wollen
– für Menschen, die viel zu Fuß unterwegs sind, in der Stadt und in der Natur
– für Kinder, deren Füße sich noch entwickeln
– für alle, denen normale Schuhe auf die Zehen drücken
– Sie haben Diabetes oder eine verminderte Empfindlichkeit der Füße
– Sie haben eine Weichteilentzündung am Fuß oder erholen sich von einer Verletzung
– Sie haben eine ausgeprägte orthopädische Fußfehlstellung
– Sie brauchen für die Arbeit Sicherheitsschuhe, etwa auf dem Bau
Sprechen Sie in diesen Fällen vor dem Umstieg mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer Physiotherapeutin.
Beginnen Sie mit ein paar Stunden, etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem Spaziergang. An den Tagen dazwischen tragen Sie Ihre normalen Schuhe.
Wenn nichts wehtut, steigern Sie. Leicht müde Waden sind normal, die Muskeln wachen auf.
Ihre Füße sind daran gewöhnt, und Sie können Barfußschuhe jeden Tag tragen.
Der Rahmen ist nur ein Richtwert. Wenn etwas wehtut, gehen Sie einen Schritt zurück und geben Sie Ihren Füßen Zeit.

Für die meisten Menschen ja. Sie stärken die Füße und respektieren ihre natürliche Form. Steigen Sie aber schrittweise um, und wenn Sie Probleme mit den Füßen haben, fragen Sie vorher Fachleute.
Der Höhenunterschied zwischen Ferse und Zehen. Herkömmliche Schuhe haben oft eine Sprengung von etwa 10 mm oder mehr, Barfußschuhe haben null Sprengung.
Vorsichtig sein sollten vor allem Menschen mit Diabetes, verminderter Empfindlichkeit der Füße, einer Weichteilentzündung am Fuß oder nach einer Verletzung. Sprechen Sie in diesen Fällen zuerst mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer Physiotherapeutin.
Auf jeden Fall. Die meisten Barfußschuhe, auch unsere, sind genau für den Alltag in der Stadt gemacht. Unsere Schuhe haben zusätzlich eine bequeme Einlegesohle, sodass Sie den ganzen Tag gut darin unterwegs sind.
Rechnen Sie mit etwa einem halben Jahr. In den ersten 2–4 Wochen tragen Sie Barfußschuhe jeden dritten Tag, danach jeden zweiten. Nach etwa sechs Monaten sind Ihre Füße daran gewöhnt, und Sie können sie jeden Tag tragen. Ausführlich beschreiben wir das im Artikel Wie man auf barefoot Schuhe umstellt.
Muskeln, die jahrelang nicht gearbeitet haben, können sich melden, am häufigsten die Waden. Deshalb empfehlen wir, langsam anzufangen und schrittweise zu steigern.
Messen Sie Ihren Fuß und lassen Sie im Schuh etwas Platz für die Zehen. Eine ausführliche Anleitung finden Sie im Größenberater.
Ja. Unsere Wintermodelle mit der Flowsense™-Sohle sind für kalte Tage gemacht. Für mehr Wärme können Sie Thermo-Einlegesohlen ergänzen.